Bruxismus und CMD: Symptome oder Ursachen behandeln?

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Vor kurzem habe ich in Zusammenarbeit mit der vhs Miesbach mein Bruxismus-Seminar erstmals in Präsenz gehalten. Der lebhafte Austausch hat vor allem eins gezeigt: Viele Zähneknirscher und Zähnepresserinnen haben schon Behandlungsansätze ausprobiert, ohne dadurch eine nachhaltige Besserung zu erfahren. Ein Teilnehmer berichtete von seiner 3.600€ teuren Spezialschiene, die er mangels erkennbarem Nutzen nicht mehr einsetzt. Eine andere Teilnehmerin hatte von einem psychologischen Führungskräftecoaching so sehr profitiert, dass ganz nebenbei ihr Bruxismus deutlich nachgelassen hat. Wie soll man sich im vielfältigen Behandlungsangebot für Bruxismus und CMD orientieren? Eine erste Hilfe kann die Unterscheidung von Symptombehandlung und Ursachenbehandlung sein. Der Sponsor des heutigen Artikels setzt nicht auf vorübergehende Besserung, sondern auf nachhaltigen Erfolg mit der FaceFormer-Therapie nach Dr. Berndsen.

Artikelgliederung

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Was sind Symptome von Bruxismus und CMD?

Symptome sind Krankheitszeichen. Es sind die konkreten Beschwerden, die dich oder mich im Alltag beeinträchtigen und die auf das Vorliegen einer Erkrankung hinweisen können. Bruxismus und CMD können sich in ganz unterschiedlichen Beschwerden äußern. Die meisten davon können auch mit anderen Krankheitsbildern zusammenhängen, weshalb Patientinnen und Patienten oftmals jahrelang auf eine zutreffende Diagnose warten und von Arzt zu Behandlerin rennen.

Die Symptome von übermäßigem Zähneknirschen und Zähnepressen reichen von Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Nackenschmerzen und Zahnschmerzen  über Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Schlafstörungen und Schäden an der Zahnsubstanz. Das ist eine Menge und doch nur eine Auswahl.

Bei einer gleichzeitigen Kieferfehlfunktion (CMD) kommen weitere Beeinträchtigungen wie Kieferknacken, eingeschränkte Kieferbeweglichkeit, Schluckbeschwerden, Tinnitus oder Sehstörungen hinzu.

Die Komplexität und das Zusammenspiel dieser vielfältigen Symptome stellen Patienten und Ärztinnen vor Herausforderungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ursachenbehandlung und einer Symptombehandlung?

Eine Symptombehandlung zielt darauf ab, die konkrete Beeinträchtigung abzumildern oder sogar aufzuheben. Gegen Schmerzen infolge von Bruxismus und CMD kann möglicherweise eine Schmerztablette helfen. Die klassische Knirscherschiene schützt vor dem Verlust von Zahnsubstanz. Massagen oder Botoxinjektionen dürften ebenfalls zu den Symptombehandlungen zählen.

Diesen Ansätzen ist gemeinsam: Sie mildern die Folgen von Zähneknirschen, Zähnepressen und Kieferfehlfunktion ab. Viele Symptombehandlungen kann man als „schnelle Hilfe“ sehen. Im günstigen Fall können Betroffene dadurch ihre Schmerzen so reduzieren und so weit aus ihrer Dauererschöpfung herauskommen, dass sie die nächsten Schritte angehen können. Im ungünstigen Fall wird die Symptombehandlung zur lebenslangen Begleiterin, weil eine Ursachenbehandlung nicht gelingt oder nicht angegangen wird.

Das Ziel einer Ursachenbehandlung ist es, an den Kern einer Erkrankung zu gehen, an ihre Wurzel, an die Ursachen. Was steckt hinter Bruxismus und CMD? Welche Auslöser spielen eine Rolle und welche aufrechterhaltenden Faktoren kommen dann hinzu? Leider ist die Ursachenliste ebenso lang und vielfältig wie die Liste der Symptome. Die S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus nennt unter anderem Stress, zentralnervöse Störungen  und schlafbezogene Atemstörungen (Schlafapnoe) als mögliche Auslöser des Knirschens und Pressens. Medikamente können eine Rolle spielen, Drogen (inkl. Alkohol), die genetische Veranlagung, Reflux und und und… Diskutiert werden ferner die Rolle des Aufbisses (Okklusion) sowie muskuläre Dysbalancen oder Fehlsteuerungen.

Patientinnen und Ärzte stehen also vor der Frage: Wo soll man da anfangen? Von welcher Seite kann man an das Problem herangehen? Und wie sollte man die begrenzten Ressourcen Zeit und Geld dabei zielführend einsetzen? Meist ist eine Kombination verschiedener Herangehensweisen (interdisziplinäre Behandlung) am effektivsten.

Welche Ursachenbehandlungen kommen bei Bruxismus und CMD in Frage?

Die für dich geeignete(n) Ursachenbehandlung(en) hängen davon ab, welche der möglichen Ursachen bei dir die Hauptrolle spielen. Steht der Stress im Mittelpunkt, kann mit Stressmanagement viel erreicht werden. Das autonome Nervensystem kann durch eine kluge Kombination von Elementen wie Sport, Atemtechniken und Meditation positiv beeinflusst werden. Leidest du allerdings unter Schlafapnoe und könnte diese eine wichtige Rolle für deinen Bruxismus spielen, wirst du ganz anders vorgehen. Verstärkt ein ungleichmäßiger Aufbiss in Kombination mit Zähneknirschen und Zähnepressen Symptome einer Kieferfehlfunktion, kann sogar eine kieferorthopädische Behandlung in Frage kommen (was ganz schön teuer werden kann). Einen ganz anderen Ansatz verfolgt eine begleitete Biofeedbacktherapie, die durch gezieltes Training letztlich Verschaltungen im Gehirn verändern und das übermäßige Knirschen und Pressen mit den Zähnen durch eine funktionale Ansteuerung der Kaumuskulatur ersetzen möchte.

Heute darf ich mit freundlicher Unterstützung der Dr. Berndsen GmbH eine kostengünstige und vielversprechende Ursachenbehandlung vorstellen, die auf diesem Blog bislang noch nicht zur Sprache gekommen ist: Die FaceFormer-Therapie.

Die FaceFormer-Therapie nach Dr. Berndsen

FaceFormer in unterschiedlichen Farben
Der FaceFormer in 3 Farben. © Dr. Berndsen GmbH

Bei der FaceFormer-Therapie handelt es sich um eine Übungstherapie auf neurowissenschaftlicher Grundlage. Der FaceFormer ist ein kleines Trainingsgerät, das hinter und zwischen den Lippen platziert wird. Beim Anblick erinnert es im ersten Moment an einen umgedrehten Schnuller, hat damit aber überhaupt nichts zu tun. Vielmehr ermöglicht der FaceFormer Übungen, die unter anderem Lippen, Zunge und Atmung einbeziehen. Im Mittelpunkt stehen funktionales, natürliches Atmen und Schlucken. 

Ziele

Durch gezieltes Training mit dem FaceFormer zwischen den Lippen möchte die FaceFormer-Therapie nach Dr. Berndsen gleich mehrere Ziele erreichen: Die Kau- und Kiefermuskulatur sollen ausgeglichen und der Unterkiefer zentriert werden. Die natürliche Zungenruhelage unterstützt einen entspannten und ausgeglichenen Zustand der Kaumuskeln. Das heute so weit verbreitete Vorschieben des Kopfs (Upper Cross) soll abtrainiert, der natürliche, funktionale Schluckvorgang antrainiert und die gesunde Nasenatmung zur Gewohnheit werden. Auf diese Weise möchte der FaceFormer gegen schlafbezogene Atemstörungen (Schlafapnoe), Schluckbeschwerden, Bruxismus und mehr helfen. Das ist eine ganze Menge – und der Weg dahin klingt plausibel.

Korrekte Zungenlage bei geschlossenem Mund Bildrechte Dr. Berndsen GmbH
In ihrer Ruhelage liegt die Zungenspitze entspannt ein kleines Stück hinter den Schneidezähnen am Gaumen an. © Dr. Berndsen GmbH

Ablauf

Die FaceFormer-Therapie ist nichts, was ich passiv mit mir geschehen lasse, etwa durch die Hände einer Therapeutin, sondern besteht aus aktivem Üben. Für einen langfristigen Erfolg bin also ich als Patient gefragt. Während die finanzielle Investition mit aktuell ca. 40€ für einen FaceFormer (Stand Oktober 2022) also wirklich überschaubar ist, sollte ich hinsichtlich der zeitlichen Investition eine bewusste Entscheidung treffen. Der Hersteller empfiehlt für den bestmöglichen Effekt drei mal tägliches Üben von etwa zehn Minuten Dauer über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Auch mit weniger Übungseinheiten kann ein Effekt erzielt werden, jedoch darf eine gewisse Beharrlichkeit nicht fehlen.

Dr. Berndsen sieht hier einen entscheidenden Unterschied zur Symptombehandlung: Während die Symptombehandlung schnelle Besserung ohne langfristige Beseitigung der Ursache verspricht, benötigt die FaceFormer-Therapie etwas Zeit für die langfristige Beseitigung wesentlicher Ursachen von Bruxismus, Schnarchen und damit verbundenen Symptomen. Auf der FaceFormer-Homepage ist zu lesen: „Erste Ergebnisse sind oft schon nach wenigen Tage zu spüren. Eine gute Entwicklung ist bei täglichem Training gewöhnlich nach ca. 6-10 Wochen zu erwarten.“

Zwei Übungen mit dem FaceFormer werden empfohlen. Bei der ersten Übung presse ich den FaceFormer für sechs Sekunden mit den Lippen zusammen, ohne dass sich die Zähne berühren. Dann schlucke ich, entspanne die Lippen für weitere sechs Sekunden und wiederhole diese drei Schritte 20 mal. Bei der zweiten Übung mit ihren ebenfalls 20 Wiederholungen ziehe ich das Trainingsgerät zusätzlich nach vorne. Bei allen Übungen achte ich auf einen gestreckten Nacken, die korrekte Zungenruhelage kurz hinter den oberen Schneidezähnen und den Zahnkontakt nur beim Schlucken.

Klingt einfach, ist es auch. Diese Zeilen schreibe ich nach meinen ersten drei Übungsdurchgängen. Für mich ist die FaceFormer-App (Android / iOS) eine echte Hilfe bei der Umsetzung. Denn sie führt mich mittels Video und Sprache durch die Übungen, sodass ich nicht ständig auf eine Uhr mit Sekundenzeiger schauen muss. Ich entspanne mich und folge den Anweisungen. 

Screenshots aus der FaceFormer App. © Dr. Berndsen GmbH

Nach etwa zwei Wochen Training werde ich den FaceFormer zusätzlich nachts tragen und so die Nasenatmung fördern.

Wie wirkt die FaceFormer-Therapie?

Die skizzierten Übungen kräftigen Muskeln und Gewebe, insbesondere die Zunge. Schnarchen und schlafbezogene Atemstörungen, die zu den Bruxismusursachen zählen, werden häufig durch schlaffes Zungengewebe (mit)verursacht. Wie in der Grafik zu sehen, drücken Zunge und Gewebe vor allem in der Rückenlage auf die Atemwege und behindern die Atmung im Schlaf. Dem wirkt die Kräftigung entgegen.

Schnarchen und Atemprobleme im Schlaf
Im Schlaf kann schlaffes Gewebe die Atemwege verengen und dadurch Schnarchen verursachen.

Ein weiterer wichtiger Effekt ist die Förderung der Nasenatmung. Für mich war es neu, dass die gesunde Funktion der Zunge zur Nasenatmung beiträgt. Die Ruhelage einer gesunden Zunge sorgt in Verbindung mit funktionalem Schlucken für einen natürlichen Unterdruck im Mund, sodass der Mund auch im Schlaf geschlossen bleibt. Das ist wichtig. Über einige Nachteile der Mundatmung habe ich bereits in ichStark-Podcast 30 mit Wim Hof Trainer Andres Santamaria gesprochen.

Falls du dir zusätzlich Folge 54 angehört hast, weißt du bereits, dass ich nachts das MyoTape von Patrick McKeown (Affiliatelink) um meinen Mund herumklebe. Seitdem atme ich nachts vorwiegend durch die Nase (oder gar nicht mehr den Mund, ich weiß es nicht) und wache morgens nicht mehr mit einem trockenen Rachenraum auf. Ich habe mich bereits gefragt, wie ich den Mund nachts auch ohne Klebeband auf natürliche Weise geschlossen halten kann. Die Aussicht, nach erfolgreicher FaceFormer-Therapie auf das Kleben verzichten zu können, finde ich daher wunderbar. Ich bin sehr gespannt auf den Effekt.

Es gibt Hinweise darauf, dass Mundatmung das Knirschen und Pressen mit den Zähnen verstärkt. Einer der Gründe dafür könnte ein trockener Mund-Rachen-Raum sein, denn Bruxismus regt den Speichelfluss an und wirkt dadurch der Trockenheit entgegen.

Die Neurowissenschaft kommt ins Spiel, wenn es um das langfristige Ändern von Gewohnheiten geht. Das regelmäßige Training fördert nicht nur die Gewebekräftigung, sondern auch das Neu-Erlernen bzw. Neu-Prägen einer gesunden Kopfhaltung, der Zungenruhelage und des Schluckvorgangs. 

Leserstimme

Ich bin auch deshalb gespannt auf meine Erfahrungen mit der FaceFormer-Therapie, weil ich eine Leserzuschrift erhalten habe. Sie stammt von einem Arzt und Zähneknirscher aus NRW, zu dem ich seit letztem Jahr in gelegentlichem Kontakt stehe. Er ist mir zuvorgekommen und beschreibt seine ersten Erfahrungen so:

Ich bin jetzt seit 2 Monaten regelmäßig dabei und bin Felsenfest überzeugt dass es viel besser geworden ist. Schlafe schon wochenlang ohne Schiene, morgens keine Probleme mehr. Kein schnarchen mehr! Ich kann ihnen wirklich nur von Herzen raten sich darauf einzulassen, es ist auch eine Meditations Übung und eine Haltungsübung, Eine totale Zeitverschwendung ist es also eh niemals. Gesundheitliche Schäden und Geldverluste sind hier nicht zu erwarten.

Leserzuschrift

Über meine eigenen Erfahrungen werde ich in einem weiteren Blogbeitrag berichten. Hast du eigene Erfahrungen mit dem FaceFormer gemacht? Teile sie gerne in die Kommentaren!

Hier ist der FaceFormer ist erhältlich:

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